Seltsame Träume

Das müsste die erste Quest in Enderal sein … egal. Gestern Abend frisch erstellt, habe ich heute Nacht vom Blog geträumt, und zwar nur vom Blog. Bei der merkwürdigen Scheiße die ich normalerweise träume, ein durchaus verstörender Vorgang, aber er hat mir auch ein paar Inspirationen beschert.

Die ersten Leser des Blogs werden in erster Linie Leute sein, die ich kenne und zu Familienmitgliedern und Freunden zählte … also für die, die mich noch nicht so gut kennen: ich liebe Listen … und die fliegen auch überall rum und werden nicht gelesen. Listen … und Texte … am liebsten unvollständig. Ich stöber mal ein bisschen und guck was ich finde.
Und ich schreibe … beschissen viel … mein Output an fragwürdigen Ergüssen ist wahrlich bemerkenswert, 2020 waren es an die 700 A4 Seiten Text und Berge an Sprachnachrichten für meine leidgeplagten Freunde und Verwandten.

Aber nein, das eigentlich Erstaunliche ist, dass ich heute um kurz nach sechs von alleine aufgewacht bin und mich eben nicht wieder umgedreht habe um noch die Stunde (sinnbefreit dösen … schlafen tu ich eh nicht mehr) bis sieben mitzunehmen, bis mein Wecker klingelt.
Normalerweise kann man vor sieben unter der Woche nicht mit mir rechnen. Aber jetzt sitze ich hier leicht fröstelnd mit kalten Händen und dick eingemummelt mit einem schön heißen Becher Earl Grey vorm Rechner und schreibe einfach ein bisschen.
Ah mir ist es wieder eingefallen … Normalerweise scheue ich das frühe Aufstehen, weil ich in der Stunde oder so bis zum Aufbruch einfach nichts mit mir anzufangen weiß, aber jetzt mit dem Blog, kann ich morgens einfach ein paar Zeilen in die Tastatur hämmern. Ja so machen wir’s.

Jedenfalls ähnlich wie mit meiner allseits „beliebten“ (schluchz) Spotify-Playlist mit rund 3.800 Songs wühle ich mit diesem Blog einfach querbeet durch alle Themen und Genres. Ob es euch gefällt oder nicht … seien wir mal ehrlich für die ersten Wochen werde ich der einzige Leser sein, schätze ich.

Podcast: ich habe gesehen dass man hier auch Audio-Dateien hochladen kann. Hörer meiner frustrierend langen Sprachnachrichten (unter zehn Minuten nehme ich selten was auf) haben mir immer wieder gesagt, dass ich eine tolle Stimme habe (ich finde sie grauenvoll) und doch mal einen Podcast machen sollte. Vielleicht mache ich das auch mal, wenn ich herausgefunden habe über was ich reden kann, ohne dass ich die Welt zu Tode langweile. Mein Mic ist ganz passabel, aber vielleicht hol ich mir ein professionelles Aufnahmemikrofon, wenn sich das tatsächlich jemand anhören sollte.

So, erster Becher ist alle, bevor ich mir nachschenke springe ich kurz unter die Dusche, wie ich kürzlich vernahm ist ein gepflegtes Äußeres durchaus wichtig.
Und dann auf zur Arbeit, hin und zurück jeweils eine Stunde Bus fahren … yay.

Bye. Bis heute Abend.