Das Osiris Projekt – Teil 1- Kapitel 26

26. Jack – 3.W. Juni 2045 – Samstagnachmittag.

Sie hatten sich Räder von der Uni ausgeliehen. Heute trafen sie sich mit Kaz, er meinte er wollte ihnen jemanden vorstellen. Na dann, er war gespannt. Amber war etwas traurig, dass es kein Tandem gegeben hatte. Sie war echt süß. Seit wann waren sie zusammen? Seit knapp zwei Monaten und ihm kam es schon wie eine halbe Ewigkeit vor. Aber sie hatten sich darauf geeinigt dass es Sex erst geben würde, wenn sie volljährig wäre. Also noch zwei lange Jahre. Vielleicht würden sie einfach schummeln, unter Dieben und so. Schwer zu glauben, dass ihr netter wenn auch ein bisschen durchgeknallter Klassenlehrer auch noch ein Meisterdieb sein sollte, aber zuzutrauen war‘s ihm bestimmt. Der Verrückte radelte mit einem Schrotthaufen von einem Fahrrad  voraus und drehte sich im Fahren eine Zigarette. Sie drei radelten hinterher. Akira war etwas schweigsam. Ihre Haare waren mittlerweile noch kürzer und sie brauchte nicht mal mehr Gel. Warum machte sie das? Er verstand das nicht. Und mögen tat er es auch nicht. Amber trug mittlerweile immer, außer zu Sport eine lange dunkelbraune Perücke, die ihr Vater ihr aus Liz Sammelsurium gegeben hatte.
Damit war sie richtig heiß, auch wenn sie bei dem Wetter unter dem Ding bestimmt ganz schön schwitzen musste. Der Juni war knallhart heiß und heute sollte es über dreißig Grad heiß werden. Zum Glück war ihr Zimmer auf dem Internat temperiert und Sergej mochte es auch eher kühl.
Das mit den Aussetzen der Clownattacken war ihm suspekt und zu gerne hätte er mit den Animals ein paar Clowns verdroschen, aber Amber wollte das nicht. Sie wollte so viel Zeit mit ihm verbringen wie möglich. Akira verdrehte immer genervt die Augen wenn sie sich küssten oder Händchen hielten, tat aber immer ganz unschuldig wenn Jack darauf hinwies, dass sie dasselbe mit Sahid machte und zwar auch die ganze Zeit und gar nicht nervtötend. Trotzdem waren wir drei mittlerweile ein echt gutes Team. Und wir haben alle die gleichen Sonderkurse, fast. Akira hatte ein paar zu Elektrotechnik und Robotik. Mit Informatik konnte er nicht so richtig was anfangen, aber ein bisschen Programmieren konnte er schon. Amber radelte neben ihm und es war ein gewisser Balance-Akt beim Fahren zu küssen ohne runterzufallen oder irgendwo gegenzuknallen. Akira seufzte nur genervt, dann versuchte sie dasselbe mit Sahid. Yusuf drehte sich zu Ihnen um und lachte gackernd während er sich die Zigarette mit einem Zippo anmachte.
   Die Straßen waren ruhig und überall waren Leute, die auf den Straßen Fußball spielten, joggten, spazieren gingen und sich in Biergärten, Lokalen oder Cafes trafen. Yusuf war hier mittlerweile ein Star und unzählige Leute grüßten sie auf der Vorbeifahrt. Amber hatte erzählt, dass ihr Vater mittlerweile das Haus nur noch mit einem dicken Stapel Autogrammkarten verließ und dass die aktuelle Auflage seiner Bücher restlos ausverkauft war, Die Druckerei kam kaum noch hinterher. Jetzt kam der Erfolg doch noch zu diesem mittelmäßig erfolgreichen Autor? Nicht, dass er auf das Geld angewiesen war. Sie hatten mitbekommen, wie ein Lambda Orca auf dem Heli-Turm des Hauses gelandet war. Der war auch nicht gerade billig. Und Amber war ganz perplex, dass ihr Liz, die sie eigentlich gar nicht wirklich gekannt hatte, 80 Millionen Euro vermacht hatte. Aber erst wenn sie achtzehn werden würde.
   Damit wären sie ganz schön reich, wenn er sie in ein paar Jahren heiraten würde. Auch wenn er sich schlecht fühlen würde, denn auf seinem Konto waren vielleicht ein paar hundert Euro. Das nagte an ihm. Und Amber würde irgendwann den Krempel von Kaz erben.
   Mit Pech auch die große Terrorechse, nein BEIDE große Terrorechsen. Einen verdammten Waran UND einen Alligator. Man ey. Und dieser Waran sollte gruselig schlau sein und konnte Türen öffnen und so weiter, das war doch nicht normal.
   Da kamen die riesen Türme in Sicht. Dort wohnte dann die Mittelschicht, nahm er an. Und die waren auch von einem Park umgeben. So war der riesige Luxuskasten wie der Bergfried in einer Burg. Zentral und von allen Seiten gut geschützt. Ne Mama hat das definitiv nicht gebaut, die hat von Taktik null Plan. So gesehen stach dieses Viertel völlig aus dem Stadtteil heraus, ebenso wie das BIT, das ebenfalls wie eine komplette Festung gebaut war. Gerne hätte er ein bisschen Detektiv gespielt, aber dort war auch alles voller Kameras und elektronischer Sicherheitsschlösser und ein Einbrecher wie Akira war er nicht und wollte er eigentlich auch nicht sein. Er war einfach nur neugierig. Getarnte Festungen fand er immer schon spannend, genauso wie Mythen und so Zeugs. Emma hatte immer lachend gemeint er käme damit genau nach Kaz, der auch von Mythen und Legenden besessen war. Die Verbindung fand er echt cool. Und hier vermutete er ein Geheimnis, irgendwas war hier faul. Hätte er nur auch so eine irre KI, die ihm beim Knacken von Schlössern half. Moment mal, er hatte doch ein Prism 12. Kaz hatte ihnen doch einen Hal Klon aufgespielt, der den Sprachassistent ersetzte und er hatte ihn Steve genannt. Könnte er nicht zum Beispiel sein Prism 12 mit dem Spectre koppeln und mit einem Akkupack in seinen Rucksack packen?
   Das würde er heute oder morgen ausprobieren. Nach Hause marschieren, seine Tarnung anziehen, dieses Mal mit einer AR Brille und einem Headset und dann würde er Detektiv spielen. Mittlerweile hatten sie alle elektronische Schlüssel für das Haus. Vielleicht könnte er die anderen beiden davon überzeugen mitzumachen, schließlich waren sie ein gutes Team und eine kleine Kampfeinheit. Infiltration mit Feuerschutz so gesehen. Nur wo würden sie Waffen herbekommen? Seine Beretta und den Sack Muniton hatte Kaz beschlagnahmt, was er mega uncool fand. Dafür war das Keramikmesser klasse gewesen, was er außerhalb von der Schule immer bei sich trug, so wie jetzt auch.
„Hey Träumer, wir sind fast da!“
Bei Ambers Worten war er schlagartig wach. Nein, erstmal würde er sich alleine umsehen, beschloss er, vielleicht ergab sich was auch wenn Kaz mittlerweile eine Haushälterin und einen Bodyguard und er war ein siebzehnjähriger Junge. Nicht zu vergessen der gruselige Waran. Ne Planänderung, Die Haushälterin war gerade nicht da und Kaz wartete auf sie und hatte hoffentlich die Echse, die ominöse Person und seinen Leibwächter mit sich. Perfekte Gelegenheit.
„Amber Liebling, ich habe ein coole Idee, ich komme gleich nach! Versprochen.“
Es tat ihm etwas weh seine Freundin anzulügen, aber sonst würde es merkwürdig aussehen.
Amber sah ihn mit großen Augen an und nickte dann nur. Er scherte nach links aus und fuhr zu einem anderen Hauseingang. Am Parkeingang schloss er sein Fahrrad an und sah sich um. Irgendwas war hier falsch und es sprang ihm nahezu in die Augen, er wusste nur nicht was. Er verharrte aufmerksam um Schatten eines hohen Baumes und musterte die Passanten neugierig. Ein paar schnatternde Mädchen viel ihm auf, Eine hatte das Symbol der schwarzen Geister auf die Schulter tätowiert. Er zuckte zusammen, Amber hatte sich das gleiche Symbol stechen lassen, vor zwei Wochen, hatte Kaz aber noch nichts gesagt.
   Das Symbol! Er hatte die Auflagen von Kaz Büchern geprüft, vielleicht hunderttausend weltweit. Warum war dann überall das Symbol seiner Bücher zu finden. Tätowierungen, Aufkleber, T-Shirts, überall, aber irgendwie nur da, wo es keine Clowns gab.
   Und seine Kreationen wurden Wirklichkeit, sowie Swordfish und der Orca von Lambda.  Es konnte Zufall sein, aber es kam ihm komisch vor. Die Laterne ein paar Meter entfernt trug ebenfalls das Symbol. Was war das eigentlich daneben auf dem Boden? Er trat neugierig näher. Ein Symbol, schon etwas ausgewaschen aber gut zu erkennen. Ihm wurde kalt. Der Dolch aus fünf Strichen, Das Symbol des Geistes Dagger. Hoffentlich reiner Zufall.
   Er joggte durch den Park. Er sah Jungs mit Rucksäcken mit Aufnähern die das Symbol trugen. Aufkleber auf Laptops, noch mehr Tätowierungen. An der Buchhandlung blieb er stehen und sah überrascht hinein. Ein großer Aufsteller mit Kaz Büchern, groß Beworben. Und daneben ein Regal mit Merchandise. Aufklebern, Aufnähern, Postkarten, T-Shirts, Beuteln und Postern. Das schrie nach Johnny. Die Schlange war auch gut lang. Er überlegte sich ein paar Sticker mitzunehmen, aber nicht bei der Schlange. Er fuhr erleichtert in den Keller und zu Kellerraum 3-VII. Der war riesig und Kaz hatte einiges an Pelzen hier runter verfrachtet. Überall Prepper Krempel und einige Tresors. Auf dem Arbeitstisch war etwas mit einem Tuch abgedeckt. Er zog es herunter und zuckte zusammen.
Eine schwer modifizierte Accuracy International AWM mit Schalldämpfer und einem krank aussehenden Fernrohr, aufgebockt auf einem Zweibein. So viel zum Thema Waffen. Nur wem gehörte die denn bitte?
   Hm, keine Munition. Er musterte die drei Waffentresore, alle mit einem Zahlenschloss. Dann wollen wir mal sehen. Vielleicht wie bei Kaz. Er probierte Pi, Zweierpotenzen und Fibonacci, nichts. Liz Geburtstag war es auch nicht. Und Kaz Geburtstag? Haha, es klickte und die schwere Tür schwang auf. Ein Arsch voll Pistolen. Er nahm sich eine Beretta, mit der hatte er geübt. In dem anderen waren Munition und ein paar gefüllte Magazine. Er suchte sich das passende zu seiner Pistole und schob sie in den Schacht. Er zog den Schlitten zurück und sicherte die Waffe. Dann schob er sie sich unauffällig in den Hosenbund. Im dritten Schrank waren Gewehre. Er musterte das MR308 lange und schloss dann die Tresore und verließ den Keller. In Kaz Wohnung inspizierte er alles. Zu seinem Ärger folgte ihm der Waran umher und er sperrte ihn ins Bad. In der Garderobe ganz weit am Ende fand er einen großen Sicherheitskasten den er öffnete. Was zum Geier suchte er eigentlich. Das war zwar kein Einbruch, aber er brach Kaz Vertrauen verdammt nochmal. Er fand nichts. Als er zuklappen wollte fiel ihm etwas auf. Auf der Innenseite der Tür hatte man dieses verdammte Symbol eingeritzt, ins Metall. Und zwar bestimmt nicht erst gestern.
„Hey Kiddo, was machst du denn da?“
Er zuckte heftig zusammen wer war das denn. Er drehte sich um und sah eine Schwarze mit feuerroten Haaren die ein Hauch von Nichts trug und sich ein Handtuch um den Hals geschlungen hatte. Er trat aus der Kammer raus. Die Tür zum Bad war offen, verdammt, die Echse war ausgebüchst. Vorsichtig sah er sich um. Das war nicht Adrian Drosser, sondern eine Person die bestimmt gut kämpfen konnte. Er entfernte sich ein Stück von ihr und zog dann Blitzschnell die Pistole. Was zum Henker machte er denn da? Er machte alles nur noch Schlimmer. Die Frau zuckte nicht mal. Sie zog sich das Handtuch vom Hals und sah ihn unverwandt an.
   Plötzlich war sich jemand von links gegen seine Beine, dieser dämliche Waran und die Frau schoss vor. Sie schlug ihm die Waffe aus der Hand und trat ihm gehörig in den Schritt. Fast schon gelähmt vor Schmerz steckte er eine Reihe harte Schläge Tritte ein und er landete auf dem Boden. Ein Harter Kick gegen den Kopf schickte ins Land der Träume.

*

Er wachte auf als ihm jemand ein Glas Wasser ins Gesicht schüttete. Blinzelnd öffnete er die Augen und sah sich um. Ihm wurde schlecht. Alle waren da. Und saßen auf den Sofas. Kaz kniete mit dem Wasserglas vor ihm und sah ihn mit einem gequälten Gesichts Ausdruck an. Amber liefen Tränen über das Gesicht, Akira und Sahid sahen ihn enttäuscht an.
   Eine Frau mit einem kurzen blonden Bob und Yusuf sahen ihn mit einer gewissen Neugierde an. Dahinter standen ein massiger Schwarzer, eine Asiatin und die Frau, die ihn überwältigt hatte.
„Man Großer, was machst du denn? Wir waren schon alle ganz besorgt als du nicht mehr auftauchst. Amber hat vor Angst geweint. Und dann bekomme ich die Meldung von Suzi, dass sie einen bewaffneten Einbrecher überwältigt hat. Du hattest eine Waffe, du hättest Suzi umbringen können, du bist zu jung für den Scheiß. Ich weiß nicht was ich machen soll. Nur dass du mir dieses Band da an deinem Handgelenk zurückgeben solltest. Das musst du dir jetzt hart verdienen! Was hast du nur gesucht?“
„Die Wahrheit!“
Kam es trotzig über seine trockenen Lippen.
„Welche Wahrheit denn bitte.“
„Warum sind überall deine Symbole zu finden, überall. Auch da wo sie nicht hingehören. So bekannt sind deine Bücher nicht, ein totales Nischenprodukt.“
Kaz sah ihn verwundert an.
„Das ist doch totaler Quark, die Bücher verkaufen sich weltweit millionenfach, werden versoftet und sollen verfilmt werden. Ich kann mich vor Fanpost kaum retten und namhafte Studios fragen bei mir an ob sie sich die Markenrechte sichern können. Vor dir liegt ein Muster Katalog mit Merch und Spielzeug und selbst LEGO hat angefragt. Also nach Nischenprodukt klingt das nicht.“
Jack wurde kalt. Wie kam er mit seiner Suche auf knapp hunderttausend verkaufte Bücher?
„Shit, tut mir leid.“
„Ich weiß nicht ob das genug ist Großer. Du hast eine Waffe von mir geklaut und meine Angestellte bedroht. Ohne Karls beherztes Eingreifen hätte etwas Furchtbares passieren können.
Das kann man nicht so einfach verzeihen.“
„Und warum ist das alles hier wie eine Festung aufgebaut? Meterdicke Betonwände, Decken und Böden, ultradickes Glas, alles über Klimaanlage und keine öffnenbare Fenster. Alles nur elektronisch, Türen aus Panzerstahl. Dann die Lage. Mitten im Park und flankiert von hohen Wohntürmen.
Die beiden Straßen die durch das Viertel gehen sind gut im Blick und können abgeriegelt werden. Das hier ist eine verdammte Festung mit nur vier Zugängen!“
„Hier wohnen eben ein paar verdammt reiche Leute. Das kann doch nicht dein Motiv dazu sein hier einzubrechen. Du siehst Gespenster.“
„Genau, Gespenster! Überall ist dein Symbol, auch da wo es nicht sein sollte. Und draußen war das Symbol war von Dagger, auf einem Gehweg.“
Kaz musterte ihn eindringlich und schüttelte den Kopf.
„Ich kann dir Hausverbot erteilen und dich von meiner Tochter trennen lassen, aber das mache ich nicht. Ich gebe dir noch eine Chance, aber verbock es nicht! Und jetzt hoch mit dir, dusch dich und zieh dir was Trockenes an.“
Kaz klopfte ihm aufmunternd auf die Schulter und erhob sich. Jack saß einfach nur da und starrte ins Leere. Er hatte versagt. Auf ganzer Linie. Er war ein nutzloser Versager. Amber setzte sich neben in und lehnte den Kopf an seine Schulter.
„So, wer hat Lust auf ein Eis? Ich lade euch ein.“
Alle außer ihm, Amber und Akira standen auf und folgten Kaz aus der Wohnung. Er schien ihm zumindest so weit zu vertrauen, dass er ihn allein mit den zwei ließ. Er zog sich das Armband ab und legte es auf den Tisch.
„Hey Jack, warum machst du solche Alleingänge? Wir sind ein Team, wir halten zusammen und wenn wir was Doofes machen, stürzen wir uns zusammen rein!“
Akira nahm ihn in Schutz? Sie war doch enttäuscht gewesen.
„Sorry, Schauspielern und Lügen gehört zu dem Job dazu. Und Sahid ist nicht eingeweiht und wird es auch nie sein, wenn es nach mir geht. Ich musste irgendwas spielen. Und ja, es klingt einleuchtend was du da sagst. Rein zufällig hab ich mir eine Sache ausgetüftelt wie man elektronische Schlösser knackt. Hal wird uns dabei helfen. Und wir müssen uns andere Namen ausdenken. Unsere Hals sind Klone die mit Kaz Hal nichts zu tun haben.“
„Ich dachte an eine Kombi aus AR Headset, Prism und Spectre für Bruteforce.“
„Sorry, für reine Bruteforce sind wir hier im falschen Gebäude, hab ich alles schon versucht.“
„Hier nicht, aber bei den anderen. Wir könnten eine Stealth Drohne hochschicken, die sucht nach einem offenen Fenster und betätigt den Summer für die Tür unten, dann sind wir drin. Die elektronischen Schlösser sind ja nur außen, von Innen ist es meist nur eine normale Türklinke oder ein Bewegungssensor.“
„Das klingt besser. So eine Drohne haben wir an der Schule. Gut ich schnappe mir meine Ausrüstung und ihr besorgt euch Nachtsichtgeräte, Ferngläser, Dietriche, schwarze Klamotten und Sachen mit denen wir unsere Entdeckungen festhalten können.“
„Vielleicht sollte einer hier oben auf dem Dach Posten beziehen und beobachten, vielleicht nach leeren Wohnungen Ausschau halten wo zumindest einer von uns rein kann. Dann machen wir den Drohnen Trick und gehen rein und hoch aufs Dach, dann kannst du dich abseilen.“
„Das klingt besser, Jack du machst den Beobachter und steuerst die Drohne. Ich seil mich ab und Amber du improvisierst.“
„Und ich klau mir die Ausrüstung hier und im Keller, wir treffen uns um zehn auf dem Dach. Wie ist die Kombination?“
„Kaz Geburtstag.“
„Ja super, hätte ich mir auch selbst denken können. Und jetzt den anderen hinterher bevor einer misstrauisch wird. Auf geht’s.“
Sie drückte ihm einen Schmatzer auf die Wange und zog ihn hoch. Hätte er die beiden doch nur von Anfang an eingeweiht.