Self-Statements #10

Gina lud zu einer neuen Runde ein und ich bin wie immer zu spät. ^^

JETZT BIST DU DRAN, DER SELF-STATEMENTS-FRAGEBOGEN FÜR DICH!

1. Wie lange hältst du einen intensiven Augenkontakt zu einem Fremden aus?

Kürzer als mir lieb ist, darin bin ich einfach nicht gut.

2. Bevorzugst du das, was ist, oder das, was man nicht haben kann?

Man vergisst oft, sich an den Sachen zu erfreuen, die man schon hat und sehnt sich stattdessen immer nur danach was man nicht hat. Mir ist dann oft das lieber was ich schon habe.

3. Wie ist deine persönliche Definition von Schönheit?

Mir fällt nichts ein, was nicht so völlig klischeebehaftet ist. Aber ja feminin, symetrische Züge, mittelgroß, dunkle Haare und grüne Augen.

4. Auf welchen Körperteil achtest du bei deinem Gegenüber am meisten?

Tja, auf das Gesicht denke ich. Der Rest muss einfach stimmig vom Gesamtbild sein.

5. Wenn du einen Monat lang eine andere Person sein könntest, wer wärst du gern?

Chris Evans denke ich. Henry Cavill oder Chris Evans. Zum einen spielte er meinen Lieblingscomichelden Captain Amerika. Sehr erfolgreicher Schauspieler, aber in Interviews sehr sympathisch und Gründer der Initiative „A Starting Point“ wo er sich für feste Gesprächsthemen einen Vertreter der Demokraten und einen der Konservativen ins Boot holt und klartext redet und offen diskutiert. Das weiß ich sehr zu schätzen.

6. Könntest du oder würdest du versuchen, nach Art dieses Menschen zu leben?

Auf Dauer wäre mir das glaube ich zu stressig, und du gibtst eben völlig deine Privatsspähre auf, wenn du Rang und Namen hast, davor hätte ich Schiss.

7. Wann warst du das letzte Mal richtig stolz auf dich?

Heute, als ich einen neuen Versuch gewagt habe, ein Video zu drehen und hartnäckig war, bis Ton und Bildspur (seperat aufgenommen) gepasst haben und ich zurfrieden war. So gesehen rund 12 h Arbeit für ein 40 min Video und ich hab nicht aufwendig geschnitten, es war einfach die Zahl der Neuversuche. Auf das Ergebnis bin ich ziemlich stolz.

8. Wann hast du dich zum letzten Mal richtig geschämt?

Sag ich nicht.

9. Wann hast du zum letzten Mal einem anderen eine große Freude gemacht?

Meinen Eltern mit 6 Geschenken für beide zum Geburtstag.

10. Wann hast du dich zum letzten Mal richtig fies verhalten?

So einer bin ich nicht.

11. Sind „kleine“ Lügen in Ordnung?

Notlügen gehen schon klar. Solange du dich nicht in einem Flickwerk aus Lügen verhederst, sollte es schon funktionieren.

12. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Nope.

13. Hast du schon einmal ein übersinnliches Phänomen erlebt?

Nope.

14. Liebst du es, dich zu gruseln?

Ne, ich bin super schreckhaft.

15. Was macht deine Seele, wenn du schläfst?

Drogen nehmen, bei dem Gerümpel das ich träume!

16. Was bedeutet Glück für dich?

Gerade jetzt in Zeiten wo es nicht so gut läuft ist ein Moment des Glücks doch etwas sehr wertvolles für mich, denn er kündet von einem Lichtblick der Hoffnung.

17. Hast du jemals bedingungslos geliebt?

Ja, ist völlig Baden gegangen, mach ich so schnell nicht wieder.

18. Was bedeutet Freiheit für dich?

Wenn keiner dir vorschreibt, wie du zu leben hast, was du sagen, mit wem du sprechen, wohin du reisen darfst. Fill in the gaps.

19. Hast du schon mal die Lust am Leben verloren?

Nie. Ich bin ein Stehaufmännchen, ich komme immer wieder auf die Beine.

20. Bist du immer ehrlich mit dir selbst?

Meistens.

Gerade Jetzt – Momentaufnahme #3

Die wöchentliche Aktion von Rina und ich wieder mit dabei.

Wie sind eure Momentaufnahmen heute?

denke ich: dass ich es doch irgendwie hinkriegen muss zwischen 7 und 9 aufzustehen und dann auch gefälligst fit bin. Immer bis elf pennen und den Wecker ignorieren ist doch doof!

mag ich: dass ich nicht mehr auf jeden Cent achten muss und mir wieder hin und wieder was gönnen kann.

mag ich nicht: Das eklige Wetter und Bad putzen. Ich bin sowieso schon ne Woche zu spät und mein Mitbewohner ist am 1.02 dran und er nimmt es mir übel, wenn ich morgen erst putze, aber heute habe ich einfach keine Lust mehr.

spüre ich: zum Glück keine Schmerzen mehr in der Lendenwirbelsäule, war wohl doch nur Muskelkater und irgendein gezerrter Muskel.

freue ich: über meine tolle neue mechanische RGB Tastatur und ein paar andere Kleinigkeiten aus der Plüsch- und Klemmbausteinecke.

fühle ich: Zufriedenheit, dass es jetzt einfach klappt und ich nicht nur Tag ein Tag aus Zeit totschlagen muss.

trage ich: graue Socken zu schwarzem Rest, nicht aus Trauer, ich mag nur einfach schwarz. Auch wenn ich das meist mit knalligem Rot aufpeppe wenn ich rausgehe.

brauche ich: Motivation, um an einem Freitag (morgen) den Wochenendeinkauf zu erledigen und meinen Widerwillen überwinde, am Wochenende etwas vernünftiges zu kochen.

höre ich: The Expanse 8 – Tiamats Zorn von James Corey auf Audible, gelesen von Matthias Lühn. Das und auf Spotify die Joe Rogan Experience #1769 mit Jordan Peterson.

mache ich: Generell zu viel schlafen und zu lange aufbleiben, ein Teufelskreis. Gerade wenn du dann halt erst 1400 aus dem Bett kriechst und fluchst, dass du den ganzen Vormittag verpennt hast …

lese ich: Tatsächlich abwechselnd vier Bücher:
– Kurs auf Spaniens Küste von Patrick O’Brian (Seefahrer Roman, 1. Band von 22, Autor leider verstorben bevor er den letzten Band vollenden konnte. Die Reihe dient als Grundlage für den Film Master and Commander.)
– Die Schatten von Edinburgh von Oscar de Muriel (Historischer Krimi)
– Fische die auf Bäume klettern von Sebastian Fitzek (Lebensweisheiten)
– Die drei ??? (125A) Feuermond – Das Rätsel der Meister (Jugendkrimi)

trinke ich: Wie immer um die Uhrzeit schwarzen Tee (Darjeeling) mit einem Schuss Milch. Bzw. eine Kanne halt, macht vier Becher.

vermisse ich: wolkenlosen Himmel und frühlinghafte Wärme. Mangels Softboxen bin ich auf das Licht der Sonne angewiesen, wenn ich ein Video aufnehmen will. Und die ganze Woche war es nasskalt und bedeckt, toll 😦

schaue ich: Better Bachelor auf Youtube und ein bisschen The Expanse S1.

träume ich: vom Ende dieser blöden Pandemie, ich bin gerade das Maske tragen echt leid! Und ich träume vom Frühling, rausgehen ohne dicke Jacke, yay.

Gerade Jetzt – Momentaufnahme #2

Rina hats gepostet und ich hoffe es ist aktuell und da ich gerade eh nichts zu tun haben, kann ich auch mal kurz in die Tasten hauen 🙂

Wie sind eure Momentaufnahmen heute?

denke ich: Das neue Bild auf meiner „über mich“ Seite sieht wesentlich besser aus als das leicht verrückte vorher und meine bescheidenen Zeichnungen werden auf Doodleaddicts tatsächlich gesehen und gemocht.

mag ich: Den Geschmack von Häagen Dazs Strawberry Cheesekake an meinem Gaumen … leider erst wieder wenn ich 5-8 Kg abgenommen habe.

mag ich nicht: Richtig Abspecken (atm 100Kg auf 1,93m) und genau dann Schwimmen, wenn alle es tun und man sich nur im Weg ist.

spüre ich: Leichten Hunger, zum Abendessen gibt es wahrscheinlich wieder nur Brot und zwei Äpfel *seufz

freue ich: Mich auf meinen Geburtstag im März, vielleicht kann ich mir mal wieder was Klemmbausteiniges gönnen. Entweder was von LEGO Friends, einen schicken Oldtimer oder den motorisierten CaDA Bagger.

fühle ich: Das ich mir beim Schwimmen ordentlich was gezerrt haben muss, ich kann meinen Kopf nur unter Schmerzen nach rechts drehen.

trage ich: Fast komplett schwarz im Schlabberlook.

brauche ich: Neue Freunde – digital oder analog ^^

höre ich: Persopolis erhebt sich von James Corey, der 7. Band der Expanse Reihe, gelesen on Matthias Lühn auf Audible.

mache ich: Ich spiele entspannt Civilisation V als Fraktion England und bin am überlegen eine große Streitmacht aufzubauen und China zu plätten bevor Gandhi auf die Idee kommt mich zu nuken. Gelegentlich soll es auch passieren, dass ich LEGO sortiere …

lese ich: Die Schatten von Edinburgh von Oscar de Muriel, was auf einem anderen Blog empfohlen wurde.

trinke ich: Darjeeling Tee und Wasser, ist nichts anderes da.

vermisse ich: Meine Eltern, die gefühlt ganz schön weit weg sind, obwohl ich erst vor zwei Wochen bei ihnen war.

schaue ich: Zweierlei, entweder das Interview mit Hugo Martin, dem Creative Director of id Software oder eine sehr britische Diskussion zweier meiner britischen Lieblings Youtuber The Critical Drinker und Mauler zum ebenfalls sehr britischen Film Hot Fuzz

träume ich: Davon, dass irgendwann all mein Lego bei mir ist und ich, solange ich noch zwischen Jobs hänge, in Ruhe bauen kann.

ABC-Etüden Schreibwoche – 01.02.22

Wie immer (zu) spät dran …

Ich dachte als Hobby-Autor mache ich mal bei dieser Schreibsache mit – Hier findet ihr die Details dazu: LINK

Die Wörter für die Textwochen 01/02 des Jahres 2022 hat Ludwig Zeidler gestiftet. Sie lauten:

Hoffnungsschimmer
unverzeihlich
nähen.

Und ich hab da mal was gezaubert und bin mit dem Kopf mit Anlauf voll in die 300 Wörter Begrenzung gekracht. Ich hab mich ganz lose an den Ton von Wortmans Geschichte orientiert. Viel Spaß 🙂

Brothers in Arms

„Chris halt durch!“
Brüllte Jack seinem besten Freund durch den Schlachtenlärm entgegen, während er so schnell er konnte, über das, von Kratern verwüstete, Schlachtwelt robbte. Es wäre unverzeihlich seinen besten Freund im Stich zu lassen.
Gewehrschüsse peitschten, Granaten krachten, Artilleriegschütze brüllten, Schlachtflugzeuge donnerten über ihre Köpfe hinweg und Panzer rasselten über die kraterartige Fläche. Gegnerische Scharfschützen nahmen sie aufs Korn und der Feind schoss aus allen Rohren.
Zehn Meter vor ihm sprengte eine Artilleriegranate ein gewaltiges Loch in den Boden. Er lugte um das Wrack eines ausgebrannten leichten Panzers. Ein Hoffnungsschimmer stieg in ihm auf, als er seinen Freund hinter einem Hügel zusammengekrümmt kauern sah, etwa dreißig Meter entfernt. Er rappelte sich auf und hechtete in den Krater, rollte sich unbeholfen ab und krabbelte auf der anderen Seite aus dem Loch. Er nahm all seinen Mut zusammen und sprintete die letzten zwanzig Meter zu seinem Freund, während ihm Kugeln um die Ohren flogen. Er schlitterte zu seinem Freund hinter dem Hügel.
„Warum machst du das?“
Fragte Chris ungläubig.
„Dich retten?“
Er holte Atem.
„Wir kennen uns seit dem Kindergarten, ich kann dich nicht im Stich lassen!“
„Zu spät, ich wurde getroffen, einer der Sniper …“
Jack wurde kreidebleich.
„WAS? Wo? Ich bin Medic, du Depp!“
Chris drehte sich zur Seite und offenbarte seine vor Blut triefende Uniform in der Lendengegend. Jack riss die Uniform auf und untersuchte die stark blutende Wunde. Er klopfte ihm auf die Schulter.
„Das bekommen wir wieder hin, wir bekommen das immer hin.“
Gekonnt entfernte er chirurgisch die deformierte Kugel und nähte fachmännisch die Wunde.
„Jetzt ein Bier, das wäre schön.“
Waren seine letzten Worte, als kurz danach eine 152mm Artilleriegranate in ihr Versteck einschlug und ihrer beiden Leben in einem Atemzug ausradierte.
Das Ende einer langen Freundschaft.
Gemeinsam bis in den Tod.
ENDE

*

Moment moment, das ist nicht so düster wie meine andere Überlegung, eine abgewandelte Passage aus der eingestampften 3. Fassung von Das Osiris Genom zu nehmen, denn da gehts um Kannibalismus und Folter 😀

Ich hoffe ihr hattet ein bisschen Lesespaß und bis nächste Woche irgendwann zur nächsten Etüde – und vergesst nicht, vielleicht ein paar der Kurzgeschichten auf meinem Blog mitzunehmen, das sind oft ganz lustige Liebesgeschichten 🙂