Das Osiris Projekt – Teil 2 – Kapitel 9

9. Emily – 4.W.Sept. 2045 – Montag – kein Date

„Takel dich nicht zu sehr auf, er hat eine Verlobte!“
„Jaja, ich hab mich Jahrzehnte geschminkt, ich weiß wie das geht. Ich mache es ganz subtil. Und das mit den Haaren hast du total super hinbekommen, ich danke dir Schwesterherz.“
Emily wählte einen etwas subtileren Lippenstift und zog sich sorgfältig die Lippen nach.
Sie warf einen Blick in den Spiegel und frohlockte. Alles war voll, ihre Haare, ihre Brauen und ihre tollen Wimpern, ganz ohne Makeup Tricks. Sie hatte sich auch zur Sicherheit von Ärzten durchchecken lassen und niemand hatte nur die kleinste Macke oder Unstimmigkeit gefunden. Von ihren augmentierten Beinen mal abgesehen, aber die fand sie ok. Nie mehr nachts kalte Füße, schmerzende Füße bei Schuhen mit hohen Absätzen und Beine Wachsen auch passe, traumhaft. Und ihr künstlicher Arsch, hatte eine tolle knackige Form. Der ihrer kleinen Schwester natürlich auch.
Sie schnalzte zufrieden und zog sich an. Sie hatte ihren Lieblingstisch beim Inder reserviert, wo sie bestimmt schon drei oder vier Mal war. Sehr schön. Für Ende September war es ganz schön kalt und sie war begeistert, dass Kaz ihr erlaubt hatte sich ein paar der Mäntel auszuleihen, die sie ihm ja eigentlich überlassen hatte. Er würde die nie tragen, aber Anna definitiv und die Mädchen vielleicht wenn sie älter waren. Sie prüfte ihr Outfit und den Schmuck im Spiegel und zog sich einen dicken aber dezenten Pelzmantel über. Klara verabschiedete sie und sie ging nach unten.
   Klar sah sie aus wie Liz, aber sie bewegte sich ohne diesen Zwang eines kaputten Körpers.
Sie grüßte ein paar Nachbarn auf dem Weg vor die Tür, hier waren alle ziemlich nett. Und sie fühlte sich so unglaublich sicher, auch wenn es Akira gelungen hier einzusteigen ohne Spuren zu hinterlassen, dann war sie eine Diebin. Das erklärte auch das unerklärliche Verschwinden von allerlei Sachen in ihrem alten Leben. Das hätte sie bei Akira im Leben nicht gedacht.
   Als sie in die eisige Kälte rausging bereute sie, dass sie keine Mütze mitgenommen hatte, aber dann hätte sie die tolle hochgesteckte Frisur ruiniert, die Klara ihr gemacht hatte.
   Sie biss die Zähne zusammen, sie hatte es ja nicht weit. Im Lokal wurde sie begrüßt und zu ihrem Lieblingstisch begleitet. Ein Erker mit verglaster Ecke und toller Aussicht, etwas abgetrennt vom Rest. Sie schlüpfte aus dem Mantel aus dem Material, das sie abgöttisch liebte. Man brachte ihr einen Teller mit Papadam Broten und einen Träger mit drei Soßenschalen und sie brach das Brot und strich sich einen Kleks der mittelscharfen Soße rauf und schob es sich mit Genuss in den Mund.
Sie warf einen Blick auf ihr Handy. Sie war pünktlich. Kaz war für Gewöhnlich überpünktlich. Hoffentlich war bei dem Notartermin alles gutgegangen. Sie warf einen Blick nach draußen, hier hatte man einen tollen Blick auf den Park und die Straße die durch den Block fuhr. Das war eine leibhaftige Festung mit vier Zugangspunkten die man bestimmt verriegeln konnte. Das kam ihr manchmal wie der Garten Eden vor, hier war die Welt in Ordnung während draußen an manchen Orten immer noch Trümmer abgeräumt wurden. Sie hatte gehört, dass das BIT vorrübergehend geschlossen hatte.
   Draußen gingen dick eingepackte Menschen spazieren. Sie war nicht die einzige Person mit einem Pelzmantel, das freute sie. Die Mango Lassi war schön süß, nur Kaz war eine halbe Stunde zu spät und sie fühlte sich versetzt. Das war so gar nicht seine Art.
   Ihr Handy plingte und ihre Miene hellte auf, er sei in fünf Minuten da. Und ein paar Minuten später sah sie den schweren Omega Avenger einbiegen und Kaz sprang heraus während der Wagen von alleine weiterfuhr. Sie lachte auf, er sah mit dem Anzug einfach original wie John Wick aus dem Film aus, nur die Haare … die hatte sich dieser Idiot im April abgeschnitten, zumindest wirkten sie jetzt wieder ein bisschen zottelig.
Kurz darauf setzte er sich zu ihr an den Tisch.
„Es tut mir so verdammt Leid das ich zu spät bin, aber wir mussten den Notarzt für Akira rufen. Sie ist einfach umgekippt und ließ sich ohne weiteres nicht wieder aufwecken. Sie ist wieder bei Sinnen, aber noch etwas wacklig auf den Beinen.“
Akira kippt um, das war ja etwas völlig Neues.
„Oh mein Gott, was ist denn passiert? Das Erbe etwa?“
„Ja, ihr wahnsinniger Vater hat ihr eine Milliarde Euro und unzähligen Krempel vermacht, aber Häppchenweise, und ich bin ihr Vermögensverwalter, bis sie sechsundzwanzig ist. Sie bekommt jetzt jedes Jahr ab dem 18. Geburtstag 50 Millionen Euro und einen Bonus von weiteren 50 Millionen wenn sie das Ende des Marathons mit 36 erreicht hat. Ich glaube Johnny hat ein bisschen den Sinn für die Realität verloren. Das arme Mädchen. Und mir und Emma hat er 200 Millionen Euro vererbt. Emmas Millionen gehen an Jack, aber erst wenn der 22 Jahre ist. Und ich hatte so ein mieses Gefühl als ich von Liz Geld die ganzen Flieger gekauft habe, aber ich wollte unbedingt den Orca Expedition haben. Und für den Wal Hai kann ich nichts, den hat mir Johnny eingebrockt. Tut mir Leid. Aber ich hab noch eine dreihundertfünfzig Quadratmeter Wohnung leer stehen, wenn es euch Schwestern zu eng werden sollte. Ach ja, Johnny hat mir diese Monster Wohnung mit locker tausend Quadratmetern vermacht, Ich meine dass meine erste Wohnung keine vierzig Quadratmeter hatte. Das ist völlig irrsinnig. Aber wir können eine Menge Gäste einquartieren. Jack hat ‚nur‘ zwanzig Millionen von seiner Mutter geerbt, die bekommt er mit zwanzig. Und ihm gehört quasi dieses riesige Büro, aber er darf erst Entscheidungen treffen wenn er sich als Architekt im Büro sozusagen hochgedient und sich mit den Veteranen im Büro vertraut gemacht hat. Herbert hat ihm Solomon Industries vermacht, dem armen jungen Kerl. Aber das macht sich ganz gut weil er Architektur studieren will. Ach ja er hat ein verdammt großes unbebautes Grundstück in Berlin Solomon direkt an der Havel auf einer Halbinsel geerbt, was momentan brachliegt. Und ich habe diesen Schrotthaufen von Elternhaus geerbt, dazu ihr Landhaus und die Stadtwohnung in Japan und das kleine Haus am See in Mecklenburg Vorpommern.“
Das war eine ganze Menge Input, aber Johnny musste echt Geld gescheffelt haben, wenn er der süßen kleinen Tochter eine Milliarde vermachte. Geld macht vieles, aber nicht glücklich. Und sie hatte mit den Millionen nie etwas anzufangen gewusst und hatte den ganzen Schrott gekauft.
„Und wie fühlst du dich mit dem Erbe?“
„Erschlagen, gerade Akira tut mir so leid. Sie hat jetzt hundert Millionen Euro auf ihrem Bankaccount. Das ist so absurd, ich wünschte, er hätte eine Stiftung gegründet und Ihr nicht solche Absurden Geldmengen überlassen. Jacks Erbe ist vernünftig, Die Millionen nicht, aber er muss sich seine Stelle erst mal verdienen. Das Finde ich gut. Und ich bekomme auch noch mehr Geld und fuck Jack auch, und ich weiß jetzt schon nicht mehr, was ich mir davon nicht kaufen soll. Ich hab ja gute Kontakte zu Prism, Nox, Spectre und Omega. Die geben mir immer satt Rabatt wenn ich bei denen was bestelle. Aber das hatte ich schon vor den Millionen. Aber bei der Sicherheitslage werde ich aus der Festung nicht ausziehen. Außerdem ist die Lage richtig schön. Gerade die Leute hier sind echt nett. Hier wohnen Leute aus allen europäischen Regionen, aus Amerika, aus Afrika und Asien, Ein paar Aussies auch. Und die Geschäfte und Lokale sind nett. Das Viertel der Patrioten kommt mir oft vor wie eine ganz eigene Stadt. Und alle sprechen Deutsch, das hat mich schwer fasziniert, gerade weil die Sprache so schwer ist. Zumindest geben sie ihr Bestes Deutsch zu sprechen, des Öfteren hört man die Leute in ihren Muttersprachen oder in Englisch reden. Mich stört es natürlich nicht, wenn sie in ihren Landessprachen sprechen, ich kann ja auch ein paar. Mit Yussuf spreche ich gern Arabisch, das ist unsere Geheimsprache gewissermaßen, wenn die anderen nichts mitbekommen sollen, das macht mir immer viel Spaß und ich rede mit Anna viel Russisch. Das ist eine für mich sehr schöne melodische Sprache.“
„Du erinnerst mich ein bisschen an Xen, wenn du so viel sprichst.“
Kaz lachte.
„Xen hat ja ein paar Jahre bei mir gewohnt, ich bin ja mit achtzehn schon ausgezogen. Und er wollte sich umbringen und es ist ihm fast gelungen und ich hab ihn aufgepäppelt und er hat sicher ein paar Jahre bei mir gewohnt. Wir hatten so elendig lange Gespräche und Debatten, dass kannst du dir nicht vorstellen.“
jetzt war es an Emily zu lachen. Diese beiden riesen Kerle in dieser kleinen Wohnung, schwer vorstellbar.
„Da klingt wunderbar. Sollen wir jetzt etwas bestellen? Wir können noch mehr Papadam bestellen, das habe ich aufgefuttert während ich auf dich gewartet habe. Und das Chicken Mango ist hier Weltklasse, das nehme ich. Und ein Bathura, sollen wir uns das teilen?“
„Ja können wir. Ich glaube ich nehme dasselbe wie du, Mango Lassi und Chicken Mango, ganz viel Mango. Was haben die hier an Nachspeisen?“
„Warts erstmal ab. Ich bin auch Vielfraß und bin hier immer satt geworden, die machen große Portionen. Ich such mal kurz einen Kellner. Moment.“
Sie stieg von der bequemen Bank und trat aus der Nische und sah sofort einen Kellner bei dem sie ihre Bestellung aufgab. Kurz darauf saß sie wieder in der Nische im Warmen bei ihrem besten Freund, den sie so sehr vermisst hatte.
„Weißt du, wir müssen so viel machen. Zehn Jahre warst du nicht da und dann wurde Liz krank.
Man möchte mich zwar in der Führungsetage aber dieses Mal möchte ich mein Leben mehr genießen und nicht jeden Tag nur arbeiten, das finde ich doof. Und das viele Geld bringt dir einen Scheiß, wenn du keine Zeit mehr hast um damit etwas Schönes zu machen. Wenn sich die Lage normalisiert hat möchte ich mit den Kindern nach Potsdam und denen meine Heimatstadt zeigen. Und Berlin natürlich auch. Und ich fände es toll mit euch mal mit in den Urlaub zu fahren wenn ihr sowas überhaupt macht.“
„Ach das geht schon klar und wir nehmen euch natürlich mit, macht‘ euch auch Feldrationen und andere Grausamkeiten gefasst. Wir nutzen unsere Ferien oft zum Trainieren. Du weißt schon was. Ich habe da ein Gelände wo ich jetzt legal mit Schusswaffen schießen darf. Da steht auch ein Omega Avenger zum Demolieren. Das ist gut, vorher musste ich immer Schalldämpfer verwenden. Kannst du schießen?“
„Ja, ich darf sogar Jagen und normal Sportwaffen schießen. Aber ich besitze keine Waffen. Leider. Und wir würden gerne mal mit euch trainieren, wenn ihr erlaubt.“
„Solange wir nicht im selben Zelt schlafen dürfte meine Verlobte nichts dagegen haben.“
Emily wurde ernst, das Thema war ihr wichtig.
„Es tut mir so leid, dass ich nie etwas von euch beiden wusste und ich hab dich ja richtiggehend dazu überredet mit mir Sex zu haben, so oft auch noch. Oh es tut mir so leid, das wollte ich nicht. Ich dachte nur, da wäre vielleicht mehr zwischen uns beiden als da war.“
„Ach komm, du warst immer meine beste Freundin und Anna hat nichts gegen Sex mit ner anderen, nur nicht wenn wir verlobt und verheiratet sind. DANN wäre sie sauer. Und Anna willst du nicht als Gegner haben, sie verfehlt als Schützin nie ihr Ziel und ist ausgesprochen nachtragend. Aber ich mag dich sehr als Freundin, mit dir kann man über alles reden. Auch wenn‘s gelegentlich mal richtig Zoff zwischen uns beiden gab. Hau mich nicht, aber ich mag dich so richtig gut. Es wirkt natürlich und du siehst kerngesund aus. Und lass die Haare dran, das ist das erste Mal das bei dir Hochsteckfrisuren richtig toll aussehen. Und deine künstlichen Beine und Hüften stören mich nicht. Ich soll dir von Jack ausrichten, dass du einen heißen Arsch hast.“
Kaz zwinkerte und sie lachte schallend. Sie unterbrach sich, als man ihnen einen leckeren Salat servierte.
„Du, ich muss mich nicht rasieren, hab keine kalten Füße, kann den ganzen Tag High Heels tragen, mir tut nie der Arsch weh und ich brauche nicht für einen geilen Po nicht schuften. Win-Win-Win Situation würde ich sagen. Und jetzt ein bisschen kauen, Der Salat ist sehr lecker und deine Mango Lassi auch, probier mal.“
Kaz aß und trank mit Genuss.
„Man, Ich weiß gar nicht mal mehr wann ich das letzte Mal gut Indisch Essen war, bestimmt noch mit dir in Potsdam bevor ich weg bin. Lang ist es her.“
Er streckte eine Hand aus und sie umfasste sie in einer rein freundschaftlichen Geste. Hoffte sie.
„Hast du mal darüber nachgedacht zu schauspielern? Du würdest einen guten John Wick abgeben. Die Tragik und den Verlust musst du inzwischen gar nicht mehr schauspielern und mit deinem Background kannst du all deine Stunts selbst machen. Und du bist erst Ende dreißig. Versprich mir, dass du mal zu einem Cosplay Wettbewerb gehst, wenn deine Haare wieder länger sind. Apropos die schneide ich mir natürlich nicht ab, nur so lang wie Anna sie jetzt momentan hat. Das fände ich interessant. Und erst im nächsten Sommer. Danke übrigens für die Mäntel. In diesem Leben bin ich nicht ganz so exzessiv damit, versprochen. Aber Klara leckt ja auch schon ein bisschen Blut was das angeht. Wir verstehen uns übrigens sehr gut und sind mittlerweile ein gut eingespieltes Team.“
„Das freut mich sehr. Der Salat ist gut und die Mango Lassi natürlich erst recht. Und ich weiß nicht ob man mich für so eine etablierte Film Marke nehmen würde. Ich bin doch kein Schauspieler.“
„Mach doch mal ein Showreel mit ein paar Stunts, die du dir selbst ausdenkst und lad es auf Youtube hoch, die Leute werden schon wissen ob deine Performance gut war. Du kannst ja Parcour, Klettern und Kampfsport. Apropos, streiten Studios nicht um die Serienrechte?“
„Film und Serienrechte. Ich kann mich nicht retten vor Anfragen. Ich finde HBOs Angebot gut, aber ich hab ihnen ein Gegenangebot gestellt. Mal gucken was sie dazu sagen. Hab ich gestern abgeschickt. Und ein paar Freunde würden bei der Umsetzung helfen.“
„Oh, ich weiß schon, das darf ich hier aber leider nicht laut sagen. Und da kommt unser Essen!“
Ein großer dampfender Topf Reis und zwei ordentlich volle Schüsseln mit heißem Chicken Mango. Ihr lief das Wasser im Munde zusammen, als sie sich vom Reis und von der Soße auftat und alles ordentlich vermengte. Kaz folgte ihrem Beispiel. Es war so sagenhaft lecker. Sie nahmen sich wieder und wieder von dem köstlichen Essen auf, bis die Schüsseln und Teller leer und ihre Bäuche gut gefüllt waren. Sie bestellten noch eine Runde Mango Lassi zum nachspülen.
„Ja der Laden macht echt gutes Essen. Und du bist ja unsere Expertin was indisches Essen angeht.“
„Stimmt schon, aber ich mag es nicht zu scharf, daran werde ich mich auch nicht mehr gewöhnen.“
„Musst du nicht. Ich bezahle, ich lade dich ein.“
„Nein ich bezahle, ich habe dich schließlich eingeladen. Wenn du zahlst sieht das so sehr nach Date aus und das wäre mir ein bisschen peinlich.“
„Warum peinlich? Ich habe viel zu viel Geld geerbt ich möchte eine alte Freundin einladen.“
„Ok das ist in Ordnung. Aber kein Dessert!“
Sie hatte eine Idee für eine Sache die mächtig in die Hose gehen konnte. Aber sie wollte es wagen.
Sie tranken ihr kühles Getränk, Kaz zahlte und gab gut Trinkgeld und er half ihr in den Mantel.
„Da hast du dir mal wieder den schicksten Mantel ausgesucht, den du finden konntest.“
„Für sowas hab ich Gespür, aber ich hab leider vergessen, was für Fell das ist.“
„Ich fahr dich, Der Wagen ist schon vorgefahren.“
„Die paar Meter, ach Quatsch wir laufen, wenn es dir nicht zu kalt ist.“
„Mädchen ich habe in Alaska gezeltet, nach Abhärtungstraining im Eiswasser. Das ist doch nicht kalt!“
Emily schmunzelte und knuffte ihm in die Seite. Unten auf dem Gehweg gingen sie nebeneinander den Weg entlang ohne Händchen zu halten. Sie musste sagen, ihre Ohren waren etwas frostig.
Kaz neben ihr spazierte, als würde er die Kälte gar nicht spüren. Das war schwer faszinierend.
Vor dem Hauseingang zog sie ihn ein bisschen zur Seite und stellte sich auf die Zehenspitzen um ihm einen vollen intensiven Kuss auf den Mund zu drücken. Zu ihrem leichten Entsetzen strich er zärtlich über ihre Lippen und erwiderte den Kuss. Er grinste sie breit an. Sie lud ihn spontan und verlegen auf einen Tee ein und er folgte ihr in die Wohnung. Sie dachte die ganze Zeit nur an eines. Bloß keinen Sex sonst lyncht mich diese deutsch-russische Scharfschützin noch. Und sie genoss ihr Leben gerade zu sehr um das aufs Spiel zu setzen. Aber er war gut im Küssen, hätte sie nicht gedacht.

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